Eltern-Beratung
Primäre Anzeichen:
Kinder/Jugendliche sind:
- wiederholten Schikanen durch Hänselei, Beschimpfung, Verhöhnung, Herabsetzung, Einschüchterung, Entwürdigung, Bedrohung, Unterdrückung
- dem Spott Anderer ausgesetzt,
- man stößt sie herum, schlägt und tritt sie, die Opfer können sich nicht wehren,
- sie werden in Auseinandersetzungen hereingezogen, in denen sie so gut wie wehrlos sind,
- ihr Eigentum wird beschädigt, entwendet, verstreut,
- sie haben Verletzungen, Kratzer, zerrissene Kleidung.
Sekundäre Anzeichen,
- sind häufig allein und ausgeschlossen von der Gruppe,
- haben keinen Freund oder Freunde, laden niemanden bzw. selten ein, werden nicht eingeladen,
- werden bei Spielen zuletzt gewählt,
- suchen auf dem Schulhof Nähe von Erwachsenen,
- sind ängstlich, unglücklich, oft den Tränen nahe,
- zeigen eine plötzliche oder allmähliche Verschlechterung der Leistungen,
- treffen keine Freunde und verbringen ihre Zeit meist zuhause,
- gehen morgens ungern zur Schule, klagen über Schmerzen und/oder Übelkeit,
- äußern Angst vor der Situation im Schulbus,
- schlafen unruhig und träumen schlecht,
- zeigen unerwartete Stimmungswechsel,
- verlangen unter Vorwänden Geld von der Familie oder stehlen es zu Hause.
Die allgemeinen Anzeichen:
Die Kinder oder Jugendlichen
- sind körperlich schwächer als ihre Alterskameraden,
- haben Körperängste vor Verletzungen, sind körperlich untüchtig und ungeschickt, haben eine schlechte Körperbeherrschung,
- sind empfindsam, still, vorsichtig, passiv, untergeordnet, gehemmt, weinen leicht,
- sind unsicher, ängstlich, unglücklich, haben ein negatives Selbstbild,
- wehren sich nicht bei Angriffen,
- haben Mühe, sich bei Gleichaltrigen durchzusetzen und zu behaupten.
Die o.g. Anzeichen sind für sich alleine genommen kein Mobbing. Entscheidend sind zwei Faktoren:
1. Die Angriffe erfolgen über einen längeren Zeitraum
2. Es besteht ein Kräfteungleichgewicht zwischen Täter und Opfer.
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